Meisterhafter Ton.

Technische Modernisierung der Universität der Künste Berlin mit einem mc²66.

Der Konzertsaal der Universität der Künste Berlin (UdK) gilt als herausragendes Zeugnis der Baukultur der Fünfziger Jahre und als eines der Glanzstücke des Berliner Kulturlebens. Pünktlich zum Highlight des Konzertjahres 2009, dem „Konzert für die Nationen“, erstrahlte der festliche Saal in neuem Glanz, denn der Bau des Architekten Paul Gotthilf Reinhold Baumgarten aus dem Jahr 1954 wurde umfangreich restauriert. Als erste Baumaßnahmen wurden das Dach des Gebäudes sowie der Boden und die Wände des Konzertsaals erneuert und eine neue Bestuhlung installiert. Der Saal hat nun seine ursprüngliche, vom Architekten vorgesehene, Farbgebung in Blau. Eine zweite Bauphase widmete sich der Bühne: Der Saal wurde mit zeitgemäßer Medientechnik, neuer Bühne und überarbeiteter Haustechnik ausgestattet. Neben den neuen Peripheriegeräten wurde in der Regie ein mc²66 von Lawo als Herzstück installiert.

„Alles auf Stand der Technik bringen“ lautete die Devise bei der Renovierung und technischen Modernisierung des Konzertsaals und der Aufnahmeregie. Im Konzertsaal betraf das die Bühne, die Bestuhlung, einige akustische Verbesserungen und die technische Ausstattung, zum Beispiel auch elektrische Mikrofonwinden für eine änderbare Aufhängung der Mikrofone. Im Zuge der Umstellung auf eine neue technische Infrastruktur wurden auch ein Nova73 HD-Router und ein Nova17-Router von Lawo installiert.

Der Umbau im Konzertsaal begann im April 2010, die Regie wurde ab Juli umgebaut, sodass der Schulungsbetrieb zum Wintersemester 2010/2011 wieder aufgenommen werden konnte. Das Projekt wurde planmäßig  Anfang Oktober 2010 abgeschlossen, die offizielle Einweihungsfeier fand am 12. November 2010 statt.

Schulung für Tonmeister

Das mc²66 in der UdK Berlin hat 40 Fader (16+8+16), 92 voll ausgestattete DSP-Kanäle und der mc²-HD-Core verfügt über eine Routingkapazität von 8.000 x 8.000 Koppelpunkten. Es dient als Stand-alone-Lösung für Aufnahmen zum Schulungsbetrieb sowie Postproduktion von Konzerten und bietet realistische Anforderungen für die Ausbildung der Studenten des Tonmeisterstudiengangs.

Im Gesamtpaket sei das Lawo-mc²66-Pult sehr gut für ein Ausbildungsinstitut wie die UdK geeignet: „Es besitzt eine ausgezeichnete Ergonomie für die leichte und schnell erfassbare Bedienung, eine sehr übersichtliche Bearbeitung aller Parameter für jeden Kanal über das zentrale Bedienfeld und eine umfassende Konfigurierbarkeit offline und online. Mit Snapshots können wir Pulteinstellungen zu typischen Anwendersituationen vorbereiten und zu Schulungszwecken abrufen“, so Prof. Wolfgang Loos, verantwortlicher Studiengangsleiter an der UdK Berlin.

Bild: Prof. Wolfgang Loos hinter dem mc²66 in der Tonregie der Universität der Künste